Aktuell

Unsere Tübinger Stadtchronik

Seit 1453 erlebt das Kornhaus die Tübinger Geschichte mit all ihren Höhen und Tiefen: Eine kleine Bühne der Toleranz und der Intoleranz, des Humanen und des Inhumanen, des Weltbewegenden und des Provinziellen unserer Stadtgeschichte. Ein Lehrstück! Geschichte hat etwas mit unserem Leben heute zu tun. Deshalb finden Sie hier eine kleine Chronik zur Tübinger Stadtgeschichte von 1453 bis heute. Und damit nicht vergessen wird, dass Tübingen sich mit dem Rest der Welt dreht, gibt es zu jedem Jahr dieser Zeit auch Informationen darüber, was sonst noch so auf Erden passierte.

Tübinger Stadtchronik (→ PDF download)
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Die Chronik hilft Ihnen bei der Wahl und vermittelt einen Überblick über ein halbes Jahrtausend Tübinger Leben.
Kunst im Dialog mit dem Stadtmuseum
InHo Baik

Schon zum vierten Mal unterstützt der Verein der Freunde des Stadtmusuem das Projekt „Künstler Im Dialog mit dem Stadtmuseum“, für das in diesem Jahr der koreanische Künstler InHo Baik ausgewählt wurde. Baik hat in Korea und an der Kunstakademie Stuttgart studiert, zur Zeit lebt er in Österreich.
InHo Baiks bevorzugtes Material ist Reispapier, das in seiner Kunst die Brücke zu seinem Herkunftsland schlägt. Er präpariert es so, dass es leicht formbar ist und modelliert dann  damit Oberflächen von Gegenständen ab. Auf diese Weise entstehen filigrane unkörperliche Hüllen, die die äußere Form und Oberflächenstruktur der Gegenstände zeigen. Die weißen Kunstobjekte im Maßstab 1:1 scheinen sich der Schwerkraft zu entziehen, sie sind wunderschön anzuschauen und von einer erstaunlichen Unberührtheit. Sie reflektieren nochmals ganz neu den ursprünglichen Gegenstand, seine Form, seine Konsistenz und Funktion und stellen eine Verbindung zwischen dem Sichtbaren und unserer Vorstellung davon her.
Für die Ausstellung im Stadtmuseum suchte sich der Künstler einige Exponate der Dauerausstellung aus, die er abformte. Durch die Art der Abformung und die Hängung entstehen dabei spannende Wechselspiele zwischen Museumsexponat und Kunstobjekt, inhaltliche Gewichtungen und Interpretationen.
Neben den Abformungen stellt InHo Baik seit einigen Jahren auch Holzschnitte her. Entgegen den üblichen Charakteristika dieser Kunstform sind Baiks Arbeiten leicht und bewegt und scheinen den Augenblick einzufangen. Die abstrakten Arbeiten werden auf dünnem Japanpapier im Handabrieb gedruckt. Sie leben von einem Spiel zwischen Linie und Fläche.
Im Stadtmuseum werden diese Holzschnittarbeiten so in den Ausstellungsräumen gehängt, dass sie einen Dialog mit der Architektur und den Objekten des Museums eingehen.
Der Verein der Freunde des Stadtmuseums wird wieder die Druckkosten für den Katalog übernehmen, der zu der Ausstellung erscheint.

Ausstellungseröffnung ist am 19. Oktober um 19.00 im Stadtmuseum.

Wir freuen uns darauf, Sie dort begrüßen zu dürfen!

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Homepage Verein der Freunde des Stadtmuseums Tübingen e.V.